Kartoffeln nach Permakultur-Methode

Kartoffeln baue ich seit ein paar Jahren nicht mehr in Wällen an, sondern lege sie auf den blanken Boden und mulche dick ab.
In den letzten Jahren war die Ernte evt. etwas geringer, als bei größerem Aufwand.
Dieses Jahr kann ich keinen Unterschied erkennen.

Das funktioniert so:
Ich bringe eine kleine Menge reifen Kompost auf und bepudere den Boden mit einer Mischung aus Gesteinsmehl, Algenkalk und etwas Oscorna Bio-Dünger.
Von letzterem nehme ich viel weniger, als auf der Packung steht.
Dann lege ich die Kartoffeln ungefähr 40 x 50 cm weit auf den Boden.

Dann mulche ich die Fläche dick mit Heu ab.
Das ist die einzige Arbeit, bevor es an die Ernte geht.

 

Kartoffeln nach Permakultur Methode

 
Heute habe ich angefangen zu ernten, obwohl das Laub noch ganz grün ist.
Die Kartoffeln, die man sieht, sind also aus dem Beet dahinter.

Bei der Permakultur-Methode muß man darauf achten, daß die Kartoffeln nicht ans Licht kommen und grün werden.
Die Dicken drückt es nach oben. Das erkennt man daran, daß der Mulch Hügel bildet.
Und manche gucken ganz vorwitzig raus.

Wie man an der Größe sieht, fehlt es denn Kartoffeln, die nicht gehäufelt wurden, an gar nichts.
 

Kartoffeln nach Permakultur Methode

 

Ich bin heute einfach einmal durch das Beet und habe alles geerntet, was ich einfach mit den Fingern zu fassen bekam.
Zur eigentlichen Erntezeit im September mache ich dann den Mulch weg und dann brauche ich die meisten Kartoffeln nur aufklauben.
Einige gehen auch etwas tiefer, also verwende ich auch noch vorsichtig die Grabgabeln.

Kartoffeln sind eine tolle Vorkultur.
Sie hinterlassen ein tiefgründiges und dank Mulch natürlich auch humoses Beeet.

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