Garten-Blog

So schön haben vor einiger Zeit meine Kartoffeln geblüht. Nun war Ernte angesagt.   

 
Durch das Wetter und die ausgeglichene Feuchtigkeit übertrifft der Garten sich dies Jahr mal wieder selbst. Hier die Sellerieknolle die es nacher paniert mit einer Scheibe Käse dazwischen gibt (sozusagen Schnitzel Cordon bleu auf Sellerie;-)
Heute haben wir einen Teil unserer Weintrauben versaftet, Zeit für eine kleine Geschichte über einen bemerkenswerten Weinstock:  Das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, liegt im Odenwald in einem Seitental vom Seitental vom klimatisch milderen Maintal.  Bis zur "kleinen Eiszeit" im vorvorletzten Jahrhundert wurde hier auch Wein angebaut. 
Der Wein war auch vorher von der Qualität her nicht mit gutem Main-Frankenwein zu vergleichen. 
Bei schlechterem Klima war er aber auch für die armen Bauern des Odenwalds nicht mehr genießbar. 
Ich bin bis hinter die Ohren so mit Arbeit eingedeckt, daß es schon fast an ein Wunder grenzt, daß ich auch dieses Jahr wieder Lust habe auf Garten. 
Aber ich bin auch so froh und dankbar, daß ich nach meiner OP im Febr. schnell wieder fit bin und daß von daher der Gartensaison nichts im Wege steht. Deswegen habe ich beschlossen, das Tagebuch weiter zu führen.
Einfach, weil es interssant ist zu sehen, wann was passiert auch im Vergleich zu letztem Jahr.
Weil ich die letzten Tage so viel von meinem Vogel-Paradies erzählt habe, hier ein paar Bilder: Blick aus der Wohnung   Mein Lieblingsplatz unterm Zwetschgenbaum Einer der wilderen Teile des Gemüsegartens
Vor ca. einer Woche (also ca. 04.07.) habe ich endlich den Lauch gepflanzt. Ich habe ihn selbst ausgesäht und bewußt dieses Jahr so lange mit Auspflanzen gewartet.
Jedes Jahr pflanze ich den Lauch Ende Mai mit der Folge, daß er schon überreich in den Winter geht.
Das macht keinen Sinn, weil genau dann möchte ich ihn ja ernten, wenn es langsam knapp wird mit eigener Ernte und Bio-Gemüse zu kaufen sehr teuer ist.
Gewächshaus bepflanzt am 12.05.2010 mit Teekräutern, Tomaten, Paprika, Auberginen, Gurke Daran, daß ich den Thread jetzt erst schreibe, merkt man, daß meine Gartenbegeisterung sich bei dem Wetter in Grenzen hält. Aus historischen Gründen (ich hatte mal ein Gewächshaus auf einer riesigen Beton-Terrasse) stehen bei mir die Gewächshaus-Pflanzen in Mörtelkübeln, die ich damals gebraucht bekommen habe.
29.04.2010 Kräuterbeet mit Kompost gedüngt und gemulcht Heute ist mir aufgefallen, daß mein Kräuterbeet recht traurig aussieht und die Pflanzen kümmern. Das liegt zum Einen am extrem trockenen Frühjahr, zum anderen daran, daß ich seit Jahren ernte und nicht mehr nachfüttere. Das Kräuterbeet wird auch weniger gemulcht, d.h. die kontinuierliche Nährstoffzufuhr durch Mulchzersetzung funktioniert nicht so, wie auf den Flächen unter Dauermulch.
Noch letztes Jahr im November wurden die Zwiebeln gelegt.
Vorher das Beet dick gemulcht. Erstaunlich, vom Mulch zwischen den Möhren ist kaum mehr was übrig.
Der Mulch an den Rändern ist jetzt neu dazu gekommen.
Beim ersten Rasenmähen werde ich mit dem Rasenschnitt mulchen.
Den vertragen die Zwiebeln besser, als den Heu-/Strohmulch. Und vorher muß ich wohl tatsächlich Jäten...das mache ich ja gar nicht gerne, aber der Giersch würde sich zu gerne ausbreiten.
Hier also noch mal im Detail, wie ich meine Kartoffeln lege und mulche: Das ist das Zubehör: Für ca. 12 Laufmeter Kartoffeln brauche ich 1 und 1/4 Schubkarren mit gut gelagertem Kompost.
Einen s.g. Widehopf (Werkzeug rechts) zum Aufhacken der Wälle und den Spaten, um den Kompost auf die Wälle zu verteilen.

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